
Vom 11.6. bis 13.6.2026 fand in Dresden der Sichtungswettkampf des DSV statt.
Die Jahrgänge 2015 und 2016 mussten in Wettkämpfen von 1-, 3-Meter und 5-Meter-Turm ihr Können unter besonderem Fokus auf die Technik im Wasserspringen unter Beweis stellen.
Für den TPSK 1925 e.V. startete der gerade erst 10 Jahre alte Phil George, der damit auch seinen ersten Auftritt auf der DSV Ebene hatte.
Zwischen den mehr als 50 Teilnehmern*innen aus der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesstützpunkten wollte er den Landesleistungsstützpunkt Köln würdig vertreten.
Bereits in der Landabnahme konnte er mit einer tollen Trampolinkür am Ende im
Mittelfeld einen guten Platz erringen.
Beim Wettbewerb vom 1- bzw 3 Meter Brett konnte Phil dann sein Können und seine Nervenstärke zeigen.
Angefeuert von Familie und den anderen Sportlern aus Aachen legte er bereits ab dem 1. Sprung den Weg Richtung Treppchen fest.
So war er nach dem 5. Sprung auf Platz 1 zu finden.
Leider konnte er beim letzten Sprung dann doch nicht seine Nervosität bändigen und ihm gelang der Auerbach Kopfsprung nicht so wie zuvor im Training. Er wurde aber mit großer Anerkennung der anwesenden Zuschauer und Vereine zum hervorragenden 3. Platz applaudiert.
Am letzten Wettkampftag folgte der Turmwettkampf.
Auch hier konnte sich Phil behaupten und am Ende den 6. Platz für sich verbuchen.
Phil hat sich vorgenommen die Tauchphase zu verbessern und hofft, beim kommenden Bundesstützpunktevergleich bei dieser Disziplin noch was draufzulegen.
Katerina, als erfahrene Mitteldistanzlerin mit den Tücken und Freuden der 1,9 Kilometer Schwimmen, 86 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen vertraut, bekam Gesellschaft von Ina, die sich erstmals auf dieses Abenteuer wagte. Beide gingen schon optisch vereint im TPSK-Trikot und mit Liv-Rädern an den Start und zeigten auch im Weiteren, dass sie als Team antraten.
Der Auftakt im Wasser hatte es direkt in sich. Der Baggersee war zwar erträglich kühl, aber auch reichlich begrünt. Immer wieder galt es, Seegras von der Brille zu zupfen oder gar ganze Büschel aus dem Gesicht zu entfernen. Dabei kraulten die einen souverän durch das Gewächs, während andere mit Botanik und Beklemmung kämpften. Am Ende kamen aber laut Veranstalter alle wohlbehalten wieder aus dem Wasser. Ina konnte – gestählt von vielen vorherigen Freiwassereinheiten – einen kleinen zeitlichen Vorsprung für sich verzeichnen, der dank schnellstem Wechsel von Katerina aber direkt wieder schmolz.
Auf dem Rad zeigte sich anschließend, dass der Ingolstädter Triathlon auch aerodynamisch herausfordert, dank eines ordentlichen Gegenwinds auf der zwei Mal zu fahrenden Strecke hinaus in die offene und teils recht hügelige Landschaft. Hier war Kopf runter und Druck auf dem Pedal gefragt, und den lieferten beide TPSK-Athletinnen: Katerina spielte ihr Know-how aus sturmartigen Verhältnissen während vergangener Wettkämpfe aus, während Ina die freudige Erfahrung machte, dass sich Trainingsfleiß tatsächlich auszahlt. Doch auch auf dem gnädigeren Rückweg, bergab mit Rückenwind, war noch Demut angesagt, wenn ein Profi, wie Finn Große-Freese, der sich spontan angemeldet hatte, mit – gefühlt – Überschallgeschwindigkeit an einem vorbeirauschte.
Der den Wettkampf abschließende Lauf brachte eine Mischung aus Naturerlebnis und urbanem Flair. Zunächst ging es sehr idyllisch um den Baggersee herum. Hier klatschten sich Katerina und Ina ein letztes Mal ab, bis erstere aus Sicht von letzterer nur noch von hinten und bald gar nicht mehr zu sehen war. Danach wurde es zunehmend städtischer, als die Route an der Donau entlang und mehrfach über sie hinweg führte, mit Blick auf das eine oder andere Ingolstädter Wahrzeichen. Dank Sambagruppe, Hobby-DJs, skandierenden Kindergruppen, Kuhglockenschwingern und dem mitangereisten TPSK-Support kam hier dann auch echte Wettkampfstimmung auf, so dass sich der lange Lauf doch recht kurzweilig gestaltete.
Der letzte Kilometer fühlte sich dann zwar an wie zwei, aber am Ende begab sich höchst Erfreuliches: In der Wertung lagen Katerina und Ina nämlich nicht nur dicht, sondern direkt beieinander! Ein Ergebnis, das sinnbildlich für den gemeinsamen Auftritt steht: Routine und Premiere - in Ingolstadt hat sich das wunderbar ergänzt! (IR)
Der erste Wettkampf in der Landesliga Süd stand am Sonntag, 31.05., in Hagen auf der Agenda. Bereits in den Tagen davor zeichnete sich ab, dass das Wetter turbulent werden würde - sowohl Regen als auch Gewitter waren angekündigt.
Die letzte Gewitterfront zog dann zwar schon morgens um 6.30 durch Köln und Hagen (und diente damit als unfreiwilliger Wecker). Vor Ort stellte sich aber heraus, dass Teile der Strecke infolge des Unwetters unter Wasser standen bzw. schlammbedeckt waren, so dass das Radfahren ausfallen musste und der Triathlon zu swim&run wurde.
Los ging es dann um 11.00 Uhr im beheizten Freibad auf einer 50m-Bahn, die 1000m waren schnell absolviert und dann ging es durch eine (aus Mangel an Fahrrädern) sehr übersichtliche Wechselzone auf die vier Laufrunden entlang des Hengstey-Sees. Geregnet hat es zwar nicht mehr, die Luftfeuchtigkeit war aber dennoch sehr hoch und so waren die zu laufenden 10km durchaus schweißtreibend. Am Schnellsten hat Armin die Strecke absolviert, gefolgt von Thomas, Carsten und Katerina. Als Mannschaft erreichten sie einen guten 13. Platz.
Am 21.06. geht es in Hückeswagen mit der Liga in die nächste Runde, dann hoffentlich mit einem vollständigen Triathlon bei besserem Wetter. (KK)
Schon am Vortag trafen sich Starterinnen und Starter des TPSK auf der Rund-um-Köln-Messe am Rheinauhafen, um die Startunterlagen für den kommenden Tag abzuholen. Die Wettervorhersage für Sonntag zeichnete nicht nur die ein oder anderen Regenwolke an den Himmel sondern auch die ein oder andere Sorgenfalte auf die Stirn, und machte "Was ziehst du morgen an?" zur meistdistkutierten Frage.
Auch wenn die meisten Startenden sich das Wetter sicherlich etwas wengier kalt und etwas weniger nass erhofft hatten, war am Renntag selber die Stimmung gut und es konnten viele beeindruckende Zeiten "eingefahren" werden. Auf der 60km-Strecke waren Alex, Aron und Karo unterwegs, Katerina und Lukas sind die lange 120km-Strecke gefahren. Verausgabt haben sich dabei streckenunabhängig alle (Karo: "Es war super, aber auch super anstrengend!" und Lukas ("Es war sehr schnell, super anstrengend aber echt cool!"), der den höchsten TPSK-Schnitt des Tages mit 36,0 km/h abgeliefert hat.
Auf beiden Strecken wurde nicht nur der berühmt-berüchtigte Kopfsteinpflaster-Anstieg vor Schloss Bensberg bewältigt, sondern auch die "Wand von Sand" musste bezwungen werden. Die Herangehensweisen da waren durchaus unterschiedlich, ob die Wand nun (sozusagen arongardistisch) im dicksten Gang angefahren oder klein geredet wurde (Katerina: "Wand? Ich habe nur eine erhöhte Bordsteinkante mitbekommen.").
Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an Starterinnen des TPSK. Von Jahr zu Jahr nehmen mehr Fahrerinnen an Rund um Köln teil, hoffentlich setzt sich dieser Trend weiter fort. Ein extra eingerichteter Frauen-Startblock macht es für Starterinnen einfach, sich für die Teilnahme an einem Radrennen zu entscheiden. Premieren-Starterin Alex (natürlich aus der ersten Reihe des Frauen-Startblocks, auf dem Foto links) war begeistert: "Es hat aber auch wirklich Spaß gemacht!". Auf abgesperrten Straßen mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein, ist und bleibt etwas Besonderes. In der Gruppe kommt man immer schneller voran, das fördert den Teamgeist - auch Nicht-TPSKler werden von Aron ("Ich fand's wie immer ein schönes Event!") ins Ziel "gezogen", wofür er einige Komplimente eingeheimst hat.
Nächstes Jahr zur 109. Auflage stehen bestimmt wieder viele von uns an der Startlinie :-) (KK)
Es gibt noch Plätze in der Mutter Kind Gruppe (4 jährige) mittwochs nachmittags im Erlenweg.
Bei Interesse eine E-mail an: schwimmkurs@tpsk-schwimmen.de
Unsere Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese verwenden. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nachruf für Rita Wittmann
Am 28.06.26 ist Rita Wittmann völlig überraschend im Alter von 73 Jahren verstorben. Die Nachricht ihres Todes hat uns tief erschüttert. Mit Rita verlieren wir nicht nur ein geschätztes langjähriges Vereinsmitglied, sondern einen Menschen, der unseren Verein über viele Jahre hinweg durch ihr Engagement und ihre Zuverlässigkeit geprägt hat.
Rita hinterlässt eine große Lücke als Helfer, als Begleiterin, als jemand, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Wir werden sie sehr vermissen.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit ihrer Familie.
