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Wir schwimmen 111 KM!
Masters und Triathleten erzielen Rekordstrecke zum TPSK 100-Jährigen
100-jähriges! Vereins-Jubiläum des TPSK! Macht mit!
So der Aufruf unseres Vereins, der alle Abteilungen im Frühjahr erreichte. Dieses historische Jubiläum wollten auch wir würdigen. Nur – wie? Als Master-Schwimmer:innen und Triathleten:innen verbringen wir einige Trainingszeit gemeinsam im Wasser: von Einheiten im Lentpark, morgendlichen Sessions im Leistungszentrum (LZ) der Sporthochschule Köln, frei schwimmend im Chorweilerbad oder auch im Freiwasser am Fühlinger See.
Was wollten wir als Masters und Triathleten:innen zum 100-jährigen Jubiläum beitragen? Wie könnten wir unsere diversen Disziplinen und Leistungen präsentieren? Was verbindet uns?
Die Antwort war rasch gefunden: Das Schwimmen! Spontan war die Idee geboren: Wir schwimmen 100 KM!
Und so trafen sich an zwei Terminen im Spätsommer 2025 Schwimmerinnen und Schwimmer am Fühlinger See und am Lentpark. Das Ziel: gemeinsam an zwei Events 100 KM erschwimmen.
Auftakt – Strandbad Fühlinger See – 23. August
15 Freiwasser-Liebhaber:innen starteten am Samstagmorgen bei kühlem Sommerwetter unter drohenden Regenwolken. Es galt, in zwei Stunden so viele Kilometer wie möglich zu erschwimmen. Los ging es, mit und ohne Neo, in Begleitung von Schwimmbojen, GPS-Tracking-Uhren und einer Unterwasserkamera, entlang der im See gespannten Leinen und bekannten Trainingsstrecken. 40,4 km – so der Auftakt aller Freiwasser-Schwimmerinnen und Schwimmer am See – und auch andernorts! So erreichten uns GPS-getrackte Strecken von TPSK-Kolleg/-innen weltweit - von der Ostsee, aus Dänemark oder aus Thailand. Auftakt geglückt, den wir mit Medaillenvergabe und anschließender Zielverpflegung am Strandbad gebührend bei Sonnenschein gefeiert haben.
Weiter geht’s – Trainingsbecken Lentpark – 25. August
Noch 59,6 km! Los geht’s für die Kachelzähler: 2 Stunden, 5 Bahnen, 23 Schwimmer:innen. Mit einem versierten Trainingsplan, Langstrecke für drei Leistungsstufen und unter Schwimmeinsatz unseres Trainers haben wir bis zum Trainingsende gebangt: Schaffen wir rund 60 km und machen die 100 km voll? Wir schaffen!
70,25 km sind wir an diesem Abend im Becken erschwommen, filmisch begleitet! Strahlende Gesichter beim Addieren aller Meter, Medallen und Gummibärchen für Alle zum gemeinsamen Ausklang.
111 KM – TPSK-Jubiläumsfeier – 30. August
Geschafft - wir lassen uns feiern! Mit einem 3 ½ minütigen Kurzfilm haben wir unsere Jubiläumsaktion in einem gemeinsamen Interview zum 100-jährigen auf dem TPSK-Vereinsgelände präsentiert. Beste Werbung für unsere beiden Abteilungen, unsere Leistungen – und unsere gemeinsame Leidenschaft!
Wir sind stolz - auf 111 KM und eine dreifach starke Leistung:
- Starke Leistung - die 100km-Challenge hat alle motiviert! Ob vor Ort gemeinsam schwimmend oder aus dem Urlaub und andernorts.
- Starkes Team – samt positivem Feedback aller insgesamt 35 Beteiligten! „Wir sind ein tolles Team!“ „Total schöne Aktion!“ „Nächstes Jahr wieder!“
- Starkes Outcome – ein Kurzfilm des 100KM-Events! Mit vielen magischen A-HA-Momenten beim oftmals ersten Anblick des eigenen Schwimmstils auf Film.
Ob 111 km, videogestütztes Technik-Training oder ein gemeinsamer Stammtisch: Ideen und Vorfreude für gemeinsame Aktionen für die Zukunft sind geweckt. Denn: Gemeinsam schaffen wir das! (RD)
Wir schwimmen 111 KM!
Masters und Triathleten erzielen Rekordstrecke zum TPSK 100-Jährigen
100-jähriges! Vereins-Jubiläum des TPSK! Macht mit!
So der Aufruf unseres Vereins, der alle Abteilungen im Frühjahr erreichte. Dieses historische Jubiläum wollten auch wir würdigen. Nur – wie? Als Master-Schwimmer:innen und Triathleten:innen verbringen wir einige Trainingszeit gemeinsam im Wasser: von Einheiten im Lentpark, morgendlichen Sessions im Leistungszentrum (LZ) der Sporthochschule Köln, frei schwimmend im Chorweilerbad oder auch im Freiwasser am Fühlinger See.
Was wollten wir als Masters und Triathleten:innen zum 100-jährigen Jubiläum beitragen? Wie könnten wir unsere diversen Disziplinen und Leistungen präsentieren? Was verbindet uns?
Die Antwort war rasch gefunden: Das Schwimmen! Spontan war die Idee geboren: Wir schwimmen 100 KM!
Und so trafen sich an zwei Terminen im Spätsommer 2025 Schwimmerinnen und Schwimmer am Fühlinger See und am Lentpark. Das Ziel: gemeinsam an zwei Events 100 KM erschwimmen.
Auftakt – Strandbad Fühlinger See – 23. August
15 Freiwasser-Liebhaber:innen starteten am Samstagmorgen bei kühlem Sommerwetter unter drohenden Regenwolken. Es galt, in zwei Stunden so viele Kilometer wie möglich zu erschwimmen. Los ging es, mit und ohne Neo, in Begleitung von Schwimmbojen, GPS-Tracking-Uhren und einer Unterwasserkamera, entlang der im See gespannten Leinen und bekannten Trainingsstrecken. 40,4 km – so der Auftakt aller Freiwasser-Schwimmerinnen und Schwimmer am See – und auch andernorts! So erreichten uns GPS-getrackte Strecken von TPSK-Kolleg/-innen weltweit - von der Ostsee, aus Dänemark oder aus Thailand. Auftakt geglückt, den wir mit Medaillenvergabe und anschließender Zielverpflegung am Strandbad gebührend bei Sonnenschein gefeiert haben.
Weiter geht’s – Trainingsbecken Lentpark – 25. August
Noch 59,6 km! Los geht’s für die Kachelzähler: 2 Stunden, 5 Bahnen, 23 Schwimmer:innen. Mit einem versierten Trainingsplan, Langstrecke für drei Leistungsstufen und unter Schwimmeinsatz unseres Trainers haben wir bis zum Trainingsende gebangt: Schaffen wir rund 60 km und machen die 100 km voll? Wir schaffen!
70,25 km sind wir an diesem Abend im Becken erschwommen, filmisch begleitet! Strahlende Gesichter beim Addieren aller Meter, Medallen und Gummibärchen für Alle zum gemeinsamen Ausklang.
111 KM – TPSK-Jubiläumsfeier – 30. August
Geschafft - wir lassen uns feiern! Mit einem 3 ½ minütigen Kurzfilm haben wir unsere Jubiläumsaktion in einem gemeinsamen Interview zum 100-jährigen auf dem TPSK-Vereinsgelände präsentiert. Beste Werbung für unsere beiden Abteilungen, unsere Leistungen – und unsere gemeinsame Leidenschaft!
Wir sind stolz - auf 111 KM und eine dreifach starke Leistung:
- Starke Leistung - die 100km-Challenge hat alle motiviert! Ob vor Ort gemeinsam schwimmend oder aus dem Urlaub und andernorts.
- Starkes Team – samt positivem Feedback aller insgesamt 35 Beteiligten! „Wir sind ein tolles Team!“ „Total schöne Aktion!“ „Nächstes Jahr wieder!“
- Starkes Outcome – ein Kurzfilm des 100KM-Events! Mit vielen magischen A-HA-Momenten beim oftmals ersten Anblick des eigenen Schwimmstils auf Film.
Ob 111 km, videogestütztes Technik-Training oder ein gemeinsamer Stammtisch: Ideen und Vorfreude für gemeinsame Aktionen für die Zukunft sind geweckt. Denn: Gemeinsam schaffen wir das! (RD)
Immer bergauf
Beim ersten TPSK-Bergzeitfahren zeigten gute Bekannte ihre Stärken.
Nachdem sich das Einzelzeitfahren am Flughafen bereits fest im Veranstaltungskalender der TPSK-Triathlet/-innen etabliert hat, adaptierten Pia und Sebastian das Konzept, um das erste Bergzeitfahren der Vereinsgeschichte auf die Beine zu stellen.
Ausgetragen wurde es im Jabachtal bei Lohmar, wo ein separater Radweg neben der Bundesstraße die Halle im Tal mit dem höher gelegenen Park&Ride-Platz in Pohlhausen verbindet. 5,5 Kilometer, etwa 150 Höhenmeter - nicht brutal, aber schwer einzuschätzen.
Neugierde, Sonnenschein und vielfältige Kontakte zum Verein zogen trotz Ferienzeit 15 Starter/-innen und sogar einen Fotografen an. Motto und Ablauf wie immer: alle sind willkommen, Name auf die Startliste setzen, Nummer am Helm befestigen, einreihen und zur vorgegebenen Zeit losfahren.
Insbesondere Katerina und unser ehemaliger Lauf-Trainer Felix, der extra aus Offenbach angereist war, zeigten, wie gut sie in den letzten Monaten trainiert hatten. Beide gewannen souverän ihre Wertungsklassen mit dem Rennrad und durften sich zuerst an den nahrhaften "Prämien" bedienen.
Nach der Siegerehrung nutzten viele das gute Wetter noch für eine Trainingsfahrt durch das Bergische Land. (SD)
TPSK beim Indeland-Triathlon
Am vergangenen Wochenende stand für unser Team der nächste Start in der Landesliga Süd an – diesmal beim Indeland-Triathlon im Dreieck zwischen Aachen, Düren und Erkelenz.
ür den TPSK gingen Sabine, Thomas, Ina und kurzfristig Karo als Ersatz für Maren an den Start. Danke, Karo, fürs spontane Einspringen – echte Teamleistung!
Die Bedingungen waren sommerlich: 30 Grad, keine Wolke, kaum Wind – dafür reichlich Gelegenheit für Sonnenbrand und Hitzeblasen. Das hielt unsere Athlet:innen aber nicht davon ab, auf der Strecke im Wasser und an Land alles zu geben. Im wahrsten Sinne des Wortes heiß wurde es dabei vor allem auf der Laufstrecke, wo Schatten eher Mangelware war, was durch Gartenduschen vieler Einheimischer aber gut kompensiert werden konnte.
Unser Liga-Quartett lieferte solide Leistungen ab und sammelte wertvolle Punkte fürs Team-Ranking. Besonders schön: Es blieb auch Raum für die angenehmen Seiten des Triathlonlebens – die Zielverpflegung mit zweierlei Melone, Selbstgebackenem und Schmalzschnittchen.
Ein besonderes Highlight des Tages fand fast im Verborgenen statt: Lukas wagte sich als Einzelstarter auf die (etwas mehr als) olympische Distanz – sein allererster Triathlon überhaupt! Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Debüt, Lukas! Wir freuen uns schon auf viele weitere Starts von dir im TPSK-Trikot.
Fazit: Ein rundum gelungener Tag mit sportlichem Einsatz, Teamspirit und Spaß. Weiter geht’s in der Liga in Krefeld – mit Sonnencreme im Gepäck.
Bodensee-Querung Q5 von Konstanz nach Meersburg
500 km Anreise, 05:00 Uhr morgens Wettkampf-Briefing, 5 km Schwimmen im Freiwasser – den Bodensee schwimmend durchqueren muss man wirklich wollen.
Drei Schwimmerinnen des TPSK Köln wollten – und nahmen die Herausforderung an! Marion Widmann, Isabel Lausberg und Renate Duckat machten sich Ende Juni auf den Weg von Köln, um das Bodensee Openwater (BOW) Konstanz-Meersburg am 28. Juni 2025 in Angriff zu nehmen. Bodensee-Queerung - Q5 – wir kommen!
Angekommen nach einer langen Bahnfahrt war die Abendgestaltung zwei Tage vor dem Rennen klar: Heute noch in den See! Einmal kurz Vorfühlen im klaren Türkis. Eine geeignete Stelle, entfernt von der zu starken Strömung, an der der Bodensee bei Konstanz in den Oberrhein übergeht, war schnell gefunden. Erste Schwimmzüge - erstes Gefühl? Super! Kiesiger Einstieg, leichter Wellengang, klare Sicht, nicht zu kühl - gerade richtig für einen Neo am frühen Morgen des Rennens.
Das zweite Vorfühlen am nächsten Morgen führte uns zur Wettkampfstätte – dem „Hörnle“. Nach weiteren 1,5 km „Vorfühlen“ am Strandbad Horn waren die größten Ängste genommen: Das Ziel am gegenüberliegenden Ufer in Meersburg in Sicht, die Wassertemperatur moderat, die die DLRG-Aufsicht mit auf 22 Grad Celsius eigens für uns gemessen hat. Einzig die Startzeit am nächsten Morgen mit 06 Uhr ließ uns noch fürchten. Bis dahin galt es zu entspannen und die schöne Altstadt samt Biergärten an der Seepromenande zu erkunden.
„Auf zum Hörnle!“ rief der Wecker am Wettkampfmorgen! Müde und freudig radelten wir in der milden Sommernacht 20min durch die noch schlafende Stadt, entlang des stillen Seeufers, den spiegelglatten See bewundernd.
05:15 Uhr: Wir waren nicht die Einzigen Verrückten, die sich an der äußersten Ecke des Standbads unsere Rennunterlagen abholten. Gemeinsam mit rund 280 Teilnehmenden hieß es freudiges Begrüßen, Einstieg in den Neo, Aufwärmen und Dehnen – und, wie auf Kommando, das Rosa des Sonnenaufgangs über dem See bewundern.
06:00 Uhr: Wasserstart im hüfthohen See, einfinden im eigenen Rhythmus, die Enge des Neos Einschwimmen. Dann wird es geschmeidig. Weiches Wasser. Nach gefühlt der Hälfte der Strecke begleitet uns die Sonne mit ersten kräftigen Strahlen. Gold glitzert auf der Wasseroberfläche. Warme Sonnenstrahlen. Das Ufer kommt langsam näher, sehr langsam. 5K ziehen sich, länger als gedacht. In dem losen Feld von Mitschwimmenden, eingerahmt von den begleitenden DLRG-Booten in Sichtweite, macht sich das Ausdauertraining in den Wintermonaten bezahlt – oder wird bestraft.
„Super - geschafft!“ begrüßt Patrick Boche, Chef des BOW-Teams, jeden einzelnen Ankommenden nach den 5K am Ufer in Meeresburg. Geschafft – so fühlen auch wir uns und genießen die top Zielverpflegung im sonnigen Strandbad.
4. Schnellste von allen 84 gestarteten Frauen! So die Mega-Platzierung von Marion, die die Top-Drei um nur 1 Minute verfehlte. Gefolgt von Isabels 12. Platz und Renates 22. Alle TPSK-Frauen im ersten Drittel!
11:00 Uhr: Wunden leckend, Schmerz und Freude teilend geht es mit der Fähre wieder zurück zum gegenüberliegenden „Hörnle“. Wann wir denn die Q10 in Angriff nehmen wollen, fragt Isabel strahlend.
Wieder daheim in Köln ruft der Körper auch zwei Tage nach dem Event nach Erholung, die Schürfwunden des Neos wollen weiterhin versorgt werden – und die Farben Türkis, Rosa und Gold blitzen unvermittelt vor dem Inneren Auge auf. Perfektes Q5-Feeling! (RD)
Gelungene Premieren in Gladbeck
Auftakt zur Landesliga 2025 beim ELE-Triathlon in Gladbeck
Am 11. Mai begann die Saison 2025 im und um das Stadion in Gladbeck. Für Maren und Tobias war es zugleich der erste Start überhaupt in der Liga-Mannschaft. Komplettiert wurde das Quartett von Alex und Sebastian.
Geschwommen wurde im 50-Meter-Freibadbecken, welches glücklicherweise beheizt und nachts abgedeckt wird, wodurch es wärmer war als der Lentpark an manchem Dienstagabend.
Auf 500 Metern Schwimmen folgt die lange Wechselzone (raus aus dem Freibad, rüber ins Stadion) und der Beginn der Radstrecke, die sich 5,5 Kilometer rund um die Wettkampfstätte und den benachbarten Park erstreckt. Nach spätestens zwei der vier zu absolvierenden Runden wussten dann auch Erststarter, wo der Asphalt seine größten Schäden und engsten Kurven aufweist. Bis auf einen Kettenabwurf kamen die TPSKler aber gut durch und gingen auf die meist angenehm schattige Laufstrecke, die - nach Reparatur einer Brücke - wieder ihren alten Verlauf nahm und nach rund fünf Kilometern auf dem grünen Stadionrasen endete.
Fazit: Premiere gelungen, Kaltgetränk verdient und erste Ligapunkte gesammelt. (SD)
Gute Stimmung und starke Beine in Bonn
Am 6. April 2025 verwandelte sich die Bundesstadt erneut in eine pulsierende Laufmetropole.
Der 22. Deutsche Post Marathon Bonn lockte mit einem neuen Teilnehmerrekord von 15.500 Läuferinnen und Läufern so viele wie nie zuvor an die Startlinie. Besonders der Halbmarathon erfreute sich großer Beliebtheit – die 10.000 Startplätze waren frühzeitig ausgebucht.
Auch aus unserer Triathlon-Abteilung waren hochmotivierte Athletinnen am frühen und eisigen Start: Maren und Alex meisterten erfolgreich den Halbmarathon und genossen die besondere Atmosphäre entlang der Strecke quer durch die Bundesstadt, über die Beueler Rheinseite, vorbei am Post Tower und über die Museumsmeile bis zum Zieleinlauf vor dem Alten Rathaus, unterstützt von zahlreichen Jubelnden und als anfeuernde Vereinsvertretung auch Ina bei Kilometer 15. Diese absolvierte in Begleitung von Jan am Nachmittag noch den 10-Kilometer-Lauf, der mit über 2.000 Teilnehmenden ebenfalls stark besetzt war.
So trugen die drei Athletinnen dazu bei, dass die TPSK-Teilnahme am Bonner Halbmarathon nun in den Traditionsstatus eingetreten ist und wir uns also auch in den kommenden Jahren auf Berichte über die tolle Beinarbeit des TPSK in der Bundesstadt freuen können. (IR)
Auf der schiefen Bahn
Besonderes Radtraining im Sportforum Kaarst-Büttgen
Bahnradsport ist fester Bestandteil der olympischen Sommerspiele, doch nur wenige TPSKler haben jemals auf dem typischen Oval mit Steilkurven trainiert. Und das, obwohl Köln viele Jahrzehnte lang unmittelbar an Sporthochschule und Müngersdorfer Stadion eine Radrennbahn hatte. Da diese aktuell an gleicher Stelle neu gebaut wird, müssen Bahnrad-Fans nach Kaarst-Büttgen bei Neuss fahren. Im dortigen Sportforum trainieren nicht nur Profis und Kader-Athleten aus NRW, Belgien und den Niederlanden. Auch für Breitensportler besteht regelmäßig die Möglichkeit, mehr oder weniger schnelle Runden zu drehen.
Marius und Sebastian waren früher schon gemeinsam über das alte Kölner Oval geflitzt und hatten sich dort (wieder) mit dem Bahnrad-Virus infiziert. Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, hat das überdachte und beleuchtete Sportforum natürlich noch mehr Anziehungskraft. Also Termin gesucht, per E-Mail angemeldet und am Freitagabend nach Kaarst-Büttgen gefahren. Das liegt recht weit draußen, ist mit S-Bahn oder Auto aber gut zu erreichen. Von Nippes fährt man etwa 35 Minuten.
Vor Ort zahlt man einen Unkostenbeitrag und Miete für ein Bahnrad, welches einem in passender Größe aus dem großen Fundus des Forums herausgesucht wird. Sattelhöhe eingestellt, Pedale montiert und schon geht es auf erste Testrunden. Es dauert etwas, bis man sich an den relativ dicken und starren Gang sowie fehlende Bremsen gewöhnt hat. Danach läuft es rund. Plötzliche Bremsmanöver anderer Fahrer sind ja auch technisch unmöglich.
Mit wachsender Routine traut man sich immer höher in die bis zu 47 Grad steilen Kurven. Wichtig: immer weiter treten und nicht zu langsam werden. Der Tacho an den Leihrädern bietet gute Orientierung. 30, 40 oder 45 km/h sind nicht ungewöhnlich. So trainiert man insbesondere die Kraftausdauer, kann aber auch Sprints einstreuen, um Puls und Durchschnittsgeschwindigkeit hochzujagen.
Nach dem Training bietet das Forum wirklich gute Duschen. Wer mag, kann auch ins benachbarte Restaurant oder gleich ins zugehörige Hotel einkehren, wo man vielleicht sogar Weltmeister oder Olympioniken trifft.
Wer Interesse an dieser speziellen Rad-Disziplin hat, kann sich gerne melden. Zwischen Oktober und März steht die Bahn jeden Freitag für Jederfrau und Jedermann offen. (SD)






